Wie man Spionagesoftware erkennen kann

Eigentlich fast gar nicht…
Abgesehen von solchen Programmen, die durch die Spionage-Abwehr-Software erkannt werden, kann man sie kaum entdecken.

Sinnvoll ist es auf jeden Fall gegenüber "unnötigen" Geräten am PC misstrauisch zu sein:
  • Hat ihr PC eine WebCam und sie haben Sie noch nie benutzt? Dann drehen Sie sie doch einfach in eine Richtung, wo sie nichts zu sehen hat. Oder stellen Sie einen Gegenstand vor das Objektiv. Ein vorhandenes Lämpchen, das normalerweise an ist, wenn die Kamera in Betrieb ist, ist kein sicherer Anhaltspunkt, dass sie wirklich aus ist: Diese Lämpchen lassen sich über die Software auch bei eingeschalteter Kamera ausschalten.
  • Hat Ihr PC ein Mikrofon, das sie nicht brauchen? Dann ziehen Sie doch einfach den Stecker (oder lassen ihn von ihrem Administrator ziehen).

Ansonsten kann man Spionagesoftware nur mit einigem technischen Wissen beikommen:
  • Nach "ungewöhnlichen" Dateien suchen - also beispielsweise solchen, die sich andauernd verändern und größer werden (das könnte eine Protokoll-Datei für irgendetwas sein) - aber bitte keinesfalls einfach löschen!!! Damit können Sie die Funktion des Systems beinträchtigen.
  • Auf "ungewöhnliche" Aktivitäten achten: Macht ihr Rechner alle 1 oder 2 Minuten grundlos eine kurze Pause, ohne dass eines der verwendeten Programme gerade etwas tut - das merkt man oftmals daran, dass die Maus einfach hängen bleibt? Dann könnte eine Spionage-Software am Werk sein. Aber meistens sind es nur ganz unkritische Aktionen, z.B. das automatische Abrufen der Mails bei Outlook, die automatische Zwischenspeicherung von Word etc.